Mein Verhältnis zu Alkohol | Nüchtern gleich schüchtern?!

Um es einmal vorweg zu nehmen: Ich trinke ab und zu sehr gerne Alkohol.

Sekt, Wein, Gin Tonic und co. sind gern gesehene Gäste in meiner Wochenendplanung und schmecken mir auch sehr gut.

Ich finde auch die Wirkung von ein bis zwei Gläsern Wein toll. Es ist fast so, als wäre man eine coolere Version von einem selbst. Man traut sich, den Mund aufzumachen und andere Leute anzusprechen. Haut einen derberen Witz raus, als man es sich privat trauen würde. Die Schüchternheit ist quasi abgelegt und der Spaß kann starten.

Alkohol ist die akzeptierteste Gesellschaftsdroge von allen. Raucher werden von überall schlecht geredet, Kiffer ebenso, Zucker und Gluten wird verteufelt, aber das geliebte Bier möchte so schnell niemand aufgeben. Man ist zwar schon ein paar Mal mit dem „schlimmsten Kater des Lebens“ aufgewacht, aber so richtig davon abgehalten hat es mich und meine Freunde eigentlich nie, weiterzumachen.

 

 

Aber was wäre, wenn man all diese Eigenschaften auch in Wirklichkeit hätte?

 

Auf fremde Leute offen zugehen und direkt einen Witz zu machen, ohne leicht angetrunken zu sein?

 

Sich in Ekstase zu tanzen ohne am nächsten Tag einen schlimmen Kopfschmerz zu riskieren?

 

Sich mit dem tollen Mann treffen, ohne das Gefühl haben  zu müssen, erst nach zwei Gläsern das volle Flirtpotential zu erreichen?

 

Die Droge Alkohol macht uns einiges in der Freizeit leichter, aber was fast immer ausbleibt, ist der Lerneffekt.

Wir lernen nicht, wie es funktioniert, mehr aus sich herauszugehen als sonst. Wir lernen auch nicht, wie man andere Leute anspricht, wie man Spaß hat ohne zu trinken oder sich auf einer Party zu amüsieren.

Wenn ich dagegen nüchtern aus meiner Komfortzone herausgehe, lerne ich meistens: Ist gar nicht so schlimm. Und wenn der Witz dann doch zu blöd war: Entschuldigen und alles ist vergessen. Man hat zwar nicht mehr die Ausrede, nicht Herr seiner Sinne gewesen zu sein, aber ein bisschen verrückt ist doch jeder. Oder?

 

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