Mein veganes Oster-Spezial, Teil I: Mini-Tartelettes!!

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Hallo ihr Lieben,

ihr habt jetzt schon etwas länger nicht mehr von mir gehört (genauer gesagt: das letzte Mal vor Weihnachten!!) und fragt euch sicher, wo ich die ganze Zeit geblieben bin und ob ich schreibfaul geworden bin und deswegen meinen Blog vernachlässige. Oder ob ich womöglich aufgegeben habe zu kochen?? Beide Fragen kann ich mit einem klaren NEIN beantworten :) Mir geht es gut, nur hatten in der letzten Zeit zunächst andere Sachen Priorität, doch so langsam kommt mein Alltag jetzt wieder zur Ruhe und deswegen möchte ich mich wieder mehr meinem Blog-Baby widmen!

Und da sich so langsam wieder die Osterzeit nähert, werde ich mit einem 2-teiligen Oster-Spezial in Kooperation mit Tchibo starten, die mir freundlicherweise einige Produkte zur Verfügung gestellt haben. Alle Teile findet ihr unter diesem Link.

Wenn ihr mich und meinen Blog schon etwas länger kennt, wisst ihr vielleicht, dass ich alles gerne in MINI mag! Ich habe schon Mini-Käsekuchen und diverse Mini-Gugls gebacken und ich bin noch lange nicht gesättigt. Von daher habe ich eine neue Spielerei gefunden: Mini-Tartelette-Formen.

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Ich war schon eine gefühlte Ewigkeit auf der Suche nach kleinen Tartelette-Förmchen, doch bei denen aus Blech hatte ich immer Bedenken, dass sich die Kuchen nicht so gut aus der Form lösen lassen und dann eventuell nicht so schön aussehen. Und das ist meiner Meinung nach eines der wichtigsten Kriterien für Mini-Bäckereien: Dass sie neben einem super Geschmack natürlich auch wunderschön aussehen!

Mit den Silikonförmchen ist das überhaupt kein Problem. Beim ersten Backen habe ich sie jetzt noch vorher eingefettet, aber zukünftig wird das gar nicht mehr nötig sein.

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Ein weiterer Vorteil von Mini-Kuchen ist der, dass man ohne viel Arbeit gleich viele verschiedene Sachen backen kann. Bei einer großen Tarte-Form muss man überlegen: Was backe ich jetzt? Eine Tarte mit Streuseln oder ohne? Mit Obst oder Gemüse? Mit Pudding, Sahne oder doch lieber mit Schokoladenmousse?

Bei den Mini-Tartes gibt es einen Grundteig, der ohne viel Aufwand schnell und einfach verändert werden kann, und wenn man ihn dann zum Beispiel aufteilt und eine Hälfte mit und eine ohne Zucker macht, kann man bei der Füllung variieren, ob die Tartelettes süß oder salzig werden! Da hast du dann Hauptspeise und Nachtisch in einem. Cool, oder?! :D

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Ich habe mich erst einmal für zwei verschiedene süße Tartelettes entschieden: Mini-Streuselkuchen und Mini-Obsttörtchen mit Pudding. Bei dem Obst war ich diesmal exotisch – es sind Kiwi und Mango zum Einsatz gekommen, aber ihr könnt natürlich auch gerne anderes Obst wie Sauerkirschen oder Pfirsiche, Bananen oder demnächst die ersten Erdbeeren verwenden! Auch Marmelade kann ich mir gut vorstellen oder eine frische, selbstgemachte Obstsauce, die über das komplette Törtchen gegeben wird.

Für den Pudding habe ich das Puddingpulver von Dr. Oetker mit Sahne-Geschmack benutzt, das ist vegan und meiner Meinung nach das leckerste, was es im Supermarkt zu kaufen gibt. Ihr könnt dem ganzen natürlich noch eine frisch ausgekratzte Vanilleschote hinzufügen, um den Geschmack etwas vanilliger zu machen, aber auch ohne ist es schon echt gut!

Die Schale, die ihr auf den Fotos sehen könnt, ist ebenfalls von Tchibo und auch aktuell. Ich habe mich direkt in sie verliebt, denn sie erinnert mich vom Stil her sehr an den teuren Alessi-Klassiker.

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Also Leute, legen wir los!

Gefüllte Mini-Tartelettes

Für den Grundteig braucht ihr zunächst:

  • 200g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 180 g Margarine
  • 1/4 TL Salz
  • 1,5 TL Backpulver
  • 1 Vanillezucker

alles gut mit dem Knethaken der Küchenmaschine, einer Gabel oder mit der Hand verrühren.

Dann kommen wir zu den ersten Tartelettes:

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Ihr braucht:

  • eine halbe Tüte Puddingpulver, mit 250 ml Sojamilch zu Pudding gekocht und abgekühlt
  • exotisches Obst, egal ob frisch oder aus der Dose (die Kombi machts! Ich habe Mango aus der Dose und frische Kiwis aus meiner Gemüsekiste genommen:))

Die Förmchen mit etwas Teig auslegen. Das geht am besten wie folgt: eine Teig-Kugel von ca. 3-4 cm Durchmesser formen, einmal in Mehl wälzen und diese dann in die Tartelette-Form hineindrücken, am Boden sehr flach und an der Seite einen Rand hochziehen. Anschließend alles bei 180°C für ca. 20 Minuten im Ofen backen. Abkühlen lassen. Auf jede Tartelette zwei Teelöffel Pudding verteilen und anschließend mit Obst belegen.

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Ihr braucht:

  • 1/2 Apfel
  • etwas Mehl

Die Förmchen wie zuvor mit etwas Teig auslegen. Den Apfel in ganz kleine Stückchen schneiden und diese auf den Tartelette-Boden legen. Den restlichen Teig mit etwas mehr Mehl verkneten (circa zwei Esslöffel) und mit einer Gabel zu Streuseln formen, die dann auf den Apfelstückchen verteilt werden.
Bei 180°C Umluft im Ofen für ca. 25 Minuten backen. Herausnehmen, wenn die Streusel leicht goldbraun sind.

Naa, habe ich euch angesteckt? Wenn ihr auch im Mini-Tartelette-Fieber seid, dann schreibt mir doch, was ihr am liebsten zaubert und welche Miniatur-Förmchen es sich noch zu entdecken lohnt. :)

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Tartes über Münster!

Ein Gedanke zu „Mein veganes Oster-Spezial, Teil I: Mini-Tartelettes!!

  • 26. Mai 2016 um 09:42
    Permalink

    Hallo,
    das Rezept hört sich echt lecker an!
    Werde das gleich am Wochenende ausprobieren.
    Für wie viele Tartelettes reicht denn der Teig?
    Viele Grüße, CoSa

    Antworten

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